§ 9

Die Generalversammlung


  1. Die ordentliche Generalversammlung findet einmal jährlich statt.

  2. Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluß des Vorstands oder der ordentlichen Generalversammlung, auf schriftlichen, begründeten Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen drei Wochen ausgeschrieben zu werden.

  3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alleMitglieder mindestens drei Wochen vor dem Termin (Datum des Poststempels) schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. DieEinberufung erfolgt durch den Vorstand.

  4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens eine Woche (Datum des Poststempels) vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, per Fax oder BBS einzureichen.Fristgerecht eingelangte Anträge müssen den Teilnehmern der Generalversammlung bei Beginn derselben schriftlich vorgelegt werden.

  5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefaßt werden. Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung bedürfen der Zustimmung von mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beim betreffenden Tagesordnungspunkt.

  6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.

  7. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder (bzw. ihrer Vertreter) (Abs. 6) beschlußfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Generalversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnungstatt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.

  8. a) Die Wahlen und Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang durchzuführen. Tritt auch hier Stimmengleichheit ein, entscheidet der Obmann oder in dessen Abwesenheit sein Vertreter. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert oder Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.

    b) Die Wahl der Vorstandsmitglieder und Rechnungsprüfer ist auf Antrag mittels Stimmzettel durchzuführen, sonst durch Handzeichen. Für jede Funktion ist ein eigener Wahlgang erforderlich.

  9. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesendeVorstandsmitglied, beziehungsweise bei gänzlicher Abwesenheit des Vorstandes das an Jahren älteste anwesende ordentliche Vereinsmitglied den Vorsitz.

  10. Über die Sitzungen ist ein Protokoll zu führen, das vom Obmann und vom Schriftführer zu unterfertigen ist. Dieses Protokoll muß innerhalb von 30 Tagen den Mitgliedern zugänglich gemacht werden.